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Hoffnungsspender herzlich willkommen

Die medizinische Forschungsarbeit kostet viel Geld. Karl-Heinz Gesang hat mit seiner Stiftung einen Anfang gemacht. Er will kranken Menschen Hoffnung geben. Deshalb freut er sich über Spenden oder Zustiftungen.

Kontonummer 105 14 00
bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln
Informationsflyer der Stiftung Hoffnung


Wenn Sie Fragen haben, wie Sie eine bestehende Stiftung unterstützen können, wenden Sie sich an Stiftungsdirektor Dr. Robert Batkiewicz. Sie erreichen ihn telefonisch unter 02 21/94 100-20 oder per E-Mail menschlichkeit-stiften@caritas.de .

 
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Anderen Menschen helfen

Sie denken auch über die Gründung einer eigenen Stiftung nach? Wir beraten Sie unverbindlich. Vereinbaren Sie einen Termin mit der Caritas-Stiftung Deutschland.

 
Stifterfamilie  
Stifter Karl-Heinz Gesang mit einem Mann im Rollstuhl
Karl-Heinz Gesang will Kranken
neue Hoffnung geben.

Stiftung Hoffnung: Hilfe für unheilbar Kranke

Karl-Heinz Gesang

Es beginnt meist um das 30. Lebensjahr mit Geh- und Sprachschwierigkeiten, dann folgen Störungen der gesamten Feinmotorik verbunden mit Spastik in Händen und Füßen. Im Alter von 40 Jahren sind die Kranken häufig vollständig auf fremde Hilfe angewiesen und benötigen Versorgung rund um die Uhr. Spinozerebelläre Ataxie (SCA) – so der wissenschaftliche Name der Erbkrankheit – zeigt sich im mangelnden Zusammenspiel der Muskelgruppen des Menschen. Ursache dafür ist die Zerstörung von Nervenzellen in Kleinhirn und Rückenmark. Diese, in der Bevölkerung kaum bekannte neurologische Erkrankung, ist mit einem hohen Leidensdruck für die Betroffenen und ihre Familien verbunden.

Kranke versorgen und nach Ursachen forschen 

In seiner Familie hat Karl Heinz Gesang mehrfach unmittelbar erlebt, was es heißt, an dieser Krankheit zu leiden: Es bedeutet, keine Hoffnung zu haben, denn bislang gibt es weder Therapie noch Heilung. Eben deshalb hat der 73-jährige Kaufmann im Jahr 2007 eine eigene Stiftung unter dem Dach der Caritas-Stiftung Deutschland gegründet. Ihr Name: Stiftung Hoffnung. Neben Unterstützung bei der Versorgung der Kranken soll sie vor allem der Ursachenforschung dienen.

„Wir wissen über diese Krankheit bislang nur, dass Gene mutieren“, erläutert Gesang. „Der Forschung ist es gelungen, die mutierten Gene zu lokalisieren. Aber warum und wie es dann durch die veränderten Gene zu dem Krankheitsbild kommt, ist noch ungeklärt.“ Zwar, so der Stifter weiter, würden auch an deutschen Kliniken Wissenschaftler an der Erforschung der Erbkrankheit arbeiten, doch „Ursachenforschung kostet viel Geld und ist aus Mitteln, die beispielsweise von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden können, allein nicht zu bestreiten.“

Auf der Suche nach weiteren Unterstützern

Eben deshalb hat er sich vorgenommen, mit seiner Stiftung einen Beitrag zu leisten. Und er will es nicht dabei belassen, eigene Mittel für die Stiftung bereitzustellen, sondern er wirbt aktiv um Zustiftungen – mit einem eigens entworfenen Flyer und weiteren Informationsmaterialien. „Ich spreche Leute bei allen sich bietenden Möglichkeiten an und verteile die Flyer. Außerdem schreibe ich auch Firmen an“, berichtet Gesang. Die Resonanz ist positiv, immer mehr Menschen entscheiden sich, die Stiftung Hoffnung aktiv mit einer Zustiftung zu unterstützen. „Manche spenden kleine Summen, manche geben beträchtlich. Wir freuen uns über jeden Cent“, erzählt Gesang.

Warum hat er seine Stiftung unter dem Dach der Caritas-Stiftung Deutschland gegründet? „Weil ich mit einem bekannten und seriösen Partner zusammenarbeite wollte“, sagt der aus christlicher Überzeugung lebende Arnsberger, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Seniorenarbeit engagiert. Außerdem ist er in seiner katholischen Kirchengemeinde unter anderem als Mitglied des Kirchenvorstands tätig.